spirans cum liquida

 
 
 

 

Herzlich willkommen

 
Auf dieser Website möchte ich dem geneigten Leser ein prosodisches Problem beschreiben, über dass ich bei der Horazlektüre stolperte: Vor mit fl/fr anlautenden Silben werden kurze offene Silben je nach den Erfordernissen des Metrums (positions)lang oder kurz gemessen.  
Horaz

Weil ich als Pensionär die nötige Muße dazu habe, untersuchte ich zunächst den gesamten Horaz, sodann stichprobenartig einen repräsentativen Querschnitt der lateinischen Dichtung von Ennius bis Prudenz und glaube auf Grund des eindeutigen Befundes nachgewiesen zu haben, dass es neben der Regel für "Muta cum liquida" eine parallele Konvention für "Spirans cum liquida" gegeben haben muss.

Bleibt die Frage nach der Herkunft dieser Konvention, die evtl. Konsequenzen für die Aussprache des griechische Phi haben könnte. Dazu vermag ich nur sehr spekulative Gedanken zu äußern. Umso mehr hoffe ich auf neue Einsichten durch Diskussionsbeiträge von Gräzisten, Linguisten oder anderen interessierten Lesern. Nutzen Sie hierfür bitte mein Gästebuch.

Viel Spaß wünscht Ihnen
Joachim Richter-Reichhelm

Inzwischen habe ich auf verschiedenen Wegen Stellungnahmen zu meiner Untersuchung "Spirans cum Liquida" erhalten. Für diese Anregungen und Hinweise auf mir bisher unbekannte Literatur möchte ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken. Hier können Sie die neuen Ergebnisse als PDF herunterladen.

 



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